Auf Einladung von Herrn Lampen besuchten die Schauspieler, aus dem Theaterstück "Und dann kam Alex", am 26. April das Kommunikationszentrum Surwold. Ebenfalls eingeladen waren die Klassen 5-10 der Haupt- und Realschule Börgermoor. Am Abend fand ebenfalls eine Aufführung mit einer anschließenden lebhaften Diskussion zum Thema Gewalt und Mobbing statt.
"Da ging langsam die Tür auf und der Direktor kam herein. Und dann kam Alex. Der kam auch ganz langsam. Die Pistole hat man zuerst gesehen und dann den Alex." - Tief unter die Haut ging das Theaterstück im Surwolder Kommunikationszentrum.
Der 17-jährige Schüler Alex B. wurde nach eigenen Aussagen über Jahre hinweg von Mitschülern gemobbt und gedemütigt. Um diese zu beeindrucken, schlägt er - als Mutprobe - einen wehrlosen älteren Mann. Alex weiß nicht, dass seine "Mutprobe" gefilmt und per Handy an andere Mitschüler gesendet wurde. Das Video wird von Lehrern der Schule entdeckt. Alex flüchtet, dringt am nächsten Tag bewaffnet in die Schule ein und will erzwingen, dass die Mitschüler gestehen, ihn dazu genötigt zu haben den Mann zu schlagen. Alex tut dies, um "endlich Ruhe vor denen" zu haben. Sein Vorhaben misslingt. Nachdem er mehrere Stunden mit einigen Geiseln in einem Klassenraum verbracht hat, beschließt er, sich das Leben zu nehmen. Hier setzt das eigentliche Stück an: Alex beginnt zu erzählen.
"Und dann kam Alex" entstand in Zusammenarbeit mit Psychologen, erfahrenen Pädagogen sowie dem Bundesverband Mediation und bietet einen fundierten Beitrag zum Thema Gewaltprävention.