Das Ganze gipfelte schließlich in einem sogenannten Liederfest,
welches am Freitag, den 08.04.2011 um 17.00 Uhr in den Emslandhallen
Lingen stattfand.
Dazu eingeladen waren Schüler, Lehrer, aber auch alle Angehörigen,
um an diesem gemeinsamen „Spektakel“ teilzunehmen.
Die Schüler waren bereits ergriffen von den „räumlichen
Dimensionen“, die sie in den Emslandhallen erwarteten. In ihren
Vorstellungen ging dieses „Abschlusskonzert“ scheinbar nicht
über die Größe ihres eigenen Klassenzimmers hinaus.
Auch die Menge an Zuschauern übertraf ihre Vorstellungskraft.
Absolutes Highlight war, dass die Sitzplätze der beiden Klassen
direkt neben der Live-Band platziert waren, um so alles gut im Blick
zu haben.
Organisatorisch lässt sich an dieser Stelle sagen, dass das Gesamte
gut durchdacht war.
Es hingen Leinwände in der Konzerthalle, so dass der Moderator
Gerd-Peter Münden, aber auch die Kinder, wie Eltern oder „Show-Acts“
stets von allen Seiten gut zu betrachten waren. Eltern und Kinder saßen
sich während des Konzertes gegenüber, so dass den Eltern sichtbar
gemacht werden konnte, mit welcher Begeisterung die Schüler, somit
auch ihre eigenen Kinder sangen und bei der Sache waren. Herr Münden
verstand es jedoch auch sehr gut, die Eltern und weitere Angehörige
ins Singen mit ein zu beziehen. So wurde zum Beispiel das Lied „Nach
dieser Erde“ von Schülern, Frauen und Männern abwechselnd
im Kanon gesungen.
Die Lieder wurden stets live begleitet und mit den zuvor einstudierten
Bewegungen der Schüler untermalt. Zwischendurch wurde das gesamte
Programm immer wieder mit kleinen Showeinlagen, z. B. die „Rockversion“
zu meine „Biber haben Fieber“ ergänzt, bei der die
Kinder sich tänzerisch voll entfalten durften. Insbesondere diese
Einlage, wie auch das Auftreten von „zwei kleinen Wölfen“
kam bei den Kindern sehr gut an. Der Initiator verwies während
des Programmes auch immer wieder auf die Wichtigkeit gerade in der heutigen,
eher bewegungsarmen, hektischen und stressigen Zeit, gemeinsam zu singen,
sich dabei zu bewegen und gewisse Rituale zu schaffen, die insbesondere
Kinder auch heute noch bzw. gerade heute benötigen.
Das Konzert endete schließlich gegen ca. 18.30 Uhr mit einer bis
dato noch nicht da gewesenen Zugabe. Abschließend sei festzuhalten,
dass das Konzert rundherum gelungen war und das abschließende
Feedback von allen Seiten lautete:
„Das war klasse. Gibt es so ein Konzert nächstes Jahr wieder
und fahren wir dann dort noch einmal hin?“
Gibt es eine schönere Resonanz, für ein wirklich gelungenes
Projekt?????????????????