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Das Lehrerkollegium macht einen Ausflug
08.09.2006
     
 
In diesem Jahr führte der Ausflug unseres Lehrerkollegiums ins Ammerland nach Westerstede. Man war gespannt, welches Programm der Personalrat (Herr Schoon, Frau Pansegrau) sich hatte einfallen lassen, wobei im Vorfeld schon durchgesickert war, dass evtl. in diesem Jahr eine Draisinenfahrt gemacht werden sollte. Pünktlich um 15.30 Uhr startete dann der "Emslandexpress" mit altbewährtem Kollegiums-Fahrer Karl in Börgermoor, wo ein Großteil der Kollegen eingestiegen waren, u.a. auch unser ehemaliger Rektor Karl Oldiges. In Papenburg wurde dann der Rest eingesammelt, und mit einem kleinen von W. Schröder selbst gemachten Holunderlikör wurden die Kollegen auf den Ausflug eingestimmt.In Westerstede stand zunächst der Besuch des Turmcafés an, wo man bei Kaffee und Kuchen und langsam untergehender Abendsonne einen herrlichen Blick über die Stadt Westerstede genießen konnte. Direkt anschließend spazierte man dann zum gut 1 Kilometer entfernten Draisinenbahnhof, wo sich pünktlich um 18 Uhr die ersten Draisinen auf die Fahrt ins gut 8 km entfernte Ocholt machten.

 
 

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Jede Draisine war mit maximal 4 Personen besetzt, wobei jeweils 2 Personen per Pedalkraft das Schienenfahrzeug in Bewegung setzten, während die anderen beiden sich zunächst ausruhen konnten. Schnell stellte man fest, dass besonders die letzten Fahrzeuge es besonders eilig hatten, nach Ocholt zu kommen und es war gut, dass die Draisinenbauer starke Gummipuffer angebaut hatten. So konnte man schließlich doch bei verhaltener Fahrt die zumeist unberührte Natur genießen. Nur zweimal kam dann Abwechslung in die Kolonne, als man kurz vor kreuzenden Straßen die Geschwindigkeit herunterfahren oder gar Schranken bedienen musste. Bei hervorragender Stimmung wurde dann - pünktlich wie die Bahn nun einmal ist - der Zielbahnhof erreicht und die Draisinen wieder in Gegenrichtung aufgestellt. Leider war zu diesem Zeitpunkt der Holunderlikör schon zur Neige gegangen. Was ist auch schon eine kleine Flasche davon für 25 gut gelaunte Lehrer?

 
 

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Die Rückfahrt wurde dann in umgekehrter Reihenfolge angegangen und auf halber Strecke noch ein Halt an einer Schafskäserei eingelegt. Der direkt an den Schienen gelegene Bauernhof ist auf solche Gäste eingestellt und die Kollegen hatten Gelegenheit, die Schafe beim Melken zu beobachten. Viele zeigten sich erstaunt, dass es auch für Schafe eine elektrische Melkanlage gibt und wie wenig Milch letztlich nur in die Milchkanne gelangte.Dann hieß es wieder aufsitzen und mit neuer Energie sollten die letzten Kilometer angegangen werden. Doch irgendwelche Lausejungen (oder Mädchen?) hatten wohl einige Räder mir Steinen blockiert, wobei man dieses jedoch zunächst gar nicht bemerkte und nur erstaunt darüber war, dass trotz aller Anstrengung die Draisinen stehen blieben. Doch letztlich wurden die kleinen Hindernisse entdeckt und beseitigt und weiter ging es.

 
 


 
 
Tatsächlich aber wurde noch einmal die ganze "Frau" gefordert, als ausgerechnet vor dem Fahrzeug mit Frau Konen, Frau Boltjes und Herrn Schoon ein riesiger Baumstamm den Weg versperrte. Der erste Gedanke an Terroristen war schnell verflogen, als man den Schalk in Karl Oldiges Augen entdeckte. Doch es zeigte sich, dass selbst solch riesige Hindernisse insbesonders unsere Damen nicht erschüttern konnten. In Windeseile hatten sie zugepackt und ohne erkennbare Zeitverzögerung schon wieder Fahrt aufgenommen. Pünktlich traf man dann im Heimatbahnhof ein, übergab die Draisinen und spazierte zurück in die Westersteder Innenstadt.

 
 


 
 
Im urgemütlichen Restaurant "de Krömeree", einem alten Bauernhaus aus dem Jahre 1619 welches als Gaststätte um-funktioniert wurde, gab es nun als Lohn für die sportliche Betätigung ein ausgesprochen leckeres Abendessen. Und auch für den während der Draisinenfahrt aufgekommenen Durst war man dort eingestellt. Als dann zu später Stunde Fahrer Karl zur Rückfahrt ins 60 Kilometer entfernte Surwold mahnte, kam dies dem einen oder anderen doch noch zu früh. Dennoch war man einhellig der Meinung, dass dem Organisationskomitee ein Riesenapplaus gebührte und man diesen Ausflug so schnell nicht vergessen würde. (sö)

 
 

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