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Die Geschichte unserer Schule |
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Seit
1879 siedelten sich im Raume Surwold die ersten Bürger an. Die schulpflichtigen
Kinder der Siedler besuchten die Splittingschule in Papenburg. Als die
Zahl der Kinder über 20 stieg bemühte man sich, eine eigene
Schule zu erhalten. Im Jahre 1895 - fünf Jahre nach dem Schulbau
in Börgerwald - wurde mit dem Bau der Schule begonnen, im Jahre 1896
waren Schule und Lehrerhaus bezugsfertig. 27 Kinder besuchten die Schule.
Der erste Lehrer war Karl Zöpfgen aus Duderstadt. Im Jahre 1921,
die Schülerzahl war auf 89 gestiegen, wurde für die Schule eine
2. Lehrerstelle genehmigt. In der kleinen Klasse (6 m x 9 m) wurden nun
vor- und nachmittags zwischen 40 und 50 Kinder unterrichtet. Dieser Zustand
dauerte 15 Jahre - bis zum Jahre 1936! |
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1936/37 begann man mit dem Bau einer neuen Schule mit zwei Klassen. Das Dachgeschoss wurde zu einer Lehrerwoh-nung ausgebaut. Durch den 2. Weltkrieg erlitt die Schule schwere Schäden und die Lehrerwohnung brannte aus. Der Unterricht fand von 1946 - 1948 in Kellerräumen und im Pfarrsaal der nahegelegenen Johannesburg statt. Lehrer Franz Schulte im Walde und die Lehrerin Franziska Czich hatten alle Mühe, in den provisorischen Räumen 220 Kinder zu unterrichten. Erst 1948 konnte die Schule wieder fertiggestellt und bezogen werden. |
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Die weitere Situation der Schule ist durch eine ständige Aufwärtsentwicklung gekennzeichnet. 1952 wurden wiederum zwei Klassen neu gebaut (heute Physikraum und Lehrerzimmer). Durch die Erschließung der Sied-lungsgebiete B (Im Eichengrund) und C (Lindenstraße) wuchs die Schülerzahl stark an. Weil durch die Ein-führung des 9. Schuljahres auch die Kinder aus den Orten Börgerwald, Neubörger und Neu-lehe hier zur Schule gingen, wurde die Schule 1962 um sechs Klassenräume und einen Verwaltungstrakt erweitert. 1968 wurde die Turnhalle gebaut, die auch dem ört-lichen Sportverein als Übungsstätte zur Verfügung steht. |
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1971 wurden 2 weitere Klassen und ein Kursraum in der Front der alten Schulstraße gebaut. 1972 besuchten diese Schule 376 Kinder. Sie wurden von 16 Lehrkräften in 13 Klassen unterrichtet. Mit der Einführung der Orientierungsstufe (in Esterwegen) fehlten plötzlich die Jahrgänge fünf und sechs. Die nun zur Verfügung stehenden Räume wurden zu Fachräumen (Physik, Musik, Textil) umgebaut. Nachdem der Gesetzgeber per Erlass auch kleinere (zweizügige) Orientierungsstufen zuließ, ging das ganze Bemühen darum, diese Jahrgänge zurück nach Börgermoor zu holen. Dies gelang auch im Jahre 1988. Mit der OS wurden wieder neue Räume benötigt. Der 1. Bauabschnitt wurde 1989 fertig, 1993 kamen dann noch einmal drei Klassen und ein Musikraum, der auch für Veranstaltungen genutzt wird, hinzu. Doch Raumnot blieb. Nach der Dachsanierung des Gebäudes von 1936 konnten noch einmal zwei Räume geschaffen werden. 1998 wird noch einmal gebaut. Der Grundschultrakt wird zum Teil abgerissen und um 3 neue Klassenräume und einem Medienraum erweitert. Heute stehen 18 allgemeine Unterrichtsräume, drei Kursräume sowie Fachräume für Physik, Musik, Werken und Hauswirtschaft und ein großzügiger Computerraum zur Verfügung. Zum ersten mal nach langer Zeit herrscht an unserer Schule so gut wie keine Raumnot mehr. 2004 wird die Orientierungsstufe in Niedersachsen abgeschafft. Gleichzeitig wird in Börgermoor ein Realschulzweig eingerichtet, vorerst jedoch als Nebenstelle der Realschule Esterwegen. Eine spätere Eigenständigkeit ist nicht ausgeschlossen. Heute werden in den drei Schulstufen Grund- Haupt- und Realschule über 400 Schüler von inzwischen fast 30 Lehrkräften unterrichtet. |
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